Als eine der wichtigsten Verhaltensregeln im Kampf gegen COVID-19 bzw. SARS-CoV-2 gilt die Abstandshaltung. Heute gab die Kulturstaatssekretärin die neuen gelockerten Regeln für Veranstaltungen bekannt. Die einzelnen Punkte und Zeitpläne können hier nachgelesen werden. 

Ein Knackpunkt sind hierbei die "zugewiesenen sowie gekennzeichneten Plätze". Dadurch eröffnen sich, auch abseits von Sitzplatzveranstaltungen, eine Vielzahl an Möglichkeiten sofern der wesentliche Punkt "Mindestabstand" eingehalten wird.

Und um diesen Mindestabstand auf der einen Seite einzuhalten sowie auf der anderen Seite nicht zu "verschwenderisch" mit der vorhanden Fläche umzugehen stellt sich nun die Frage:

Wie viel Fläche benötigt eine Person um einen Meter Abstand halten zu können?

Die Beantwortung dieser Frage ist stark von der Berechnungsvariante abhängig. Vorweg, ich möchte jedem bzw. jeder VeranstalterIn empfehlen nicht das von der Kulturstaatssekretärin angesprochene Schachbrettmuster anzuwenden (ausgenommen es ist ausreichend viel Fläche vorhanden). Die Berechnungsvariante "Schachbrettmuster" berücksichtigt nicht die natürliche Form des Menschen. Es gibt eine andere Berechnungsmethode die, gegenüber der Variante des Schachbrettmusters, bis zu ≈ 14 % mehr BesucherInnen (unter Einhaltung des gegebenen Mindestabstandes) zulässt.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern habe ich bereits ein Pdf mit den unterschiedlichen Berechnungsvarianten erstellt. In diesem Pdf finden Sie die benötigte Fläche und möglichen Personendichten unter Einhaltung eines Abstandes von 1 Meter, 1,5 Meter sowie 2 Meter. Sie können sich dieses Pdf gratis herunterladen - füllen Sie hierzu einfach untenstehendes Formular aus.

Einfach untenstehendes Formular ausfüllen und gratis Pdf mit dem Flächenbedarf sowie möglichen Personendichten erhalten.

Über den Autor

Martin Bardy MA, BEd, BA, MBA ist Crowd Management und Sicherheitsexperte. Er graduierte unter Anderem in "Crowd Safety Management" an der Buckinghamshire University (UK) mit der höchsten Auszeichnung als Jahrgangsbester und "Sport- und Eventmanagement". Er ist Berater für Crowd Management, Sicherheitskonzeption, Notfallplanung und Personenstromsimulationen. Zu seinen KundInnen zählen VeranstalterInnen (Musikfestivals, Sport-, Konzert-, Brauchtumsveranstaltungen, etc.), Veranstaltungsstätten (Locations, Venues, Theater, etc.), ArchitektInnen (Beratung im Zuge des Baus von Veranstaltungsstätten) und Einkaufszentren. Er hat bisherig das Sicherheitsmanagement von Projekten in der Größenordnung von 500 bis 400.000 BesucherInnen erfolgreich konzipiert, geplant und umgesetzt. Seit 2014 lehrt er an verschiedenen Universitäten, Fachhochschulen und privaten Bildungseinrichtungen zu den Themen Veranstaltungssicherheit und Crowd Management.

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