Sicherheitskonzept für Veranstaltungen erstellen lassen - vom Fachplanungsbüro mit 4× Austrian Event Award
Wir erstellen Ihr Sicherheitskonzept für Veranstaltungen in Österreich - von Risikobeurteilung und Risikomanagement bis zur Umsetzung vor Ort. Individuell auf Ihre Veranstaltung zugeschnitten, von kleineren Firmenevents bis zu Großveranstaltungen mit über 400.000 Besucher:innen kumuliert. Behördenkonform, praxiserprobt, 4× Austrian Event Award für Beste Eventsicherheit.
Sie planen eine Veranstaltung und brauchen ein Sicherheitskonzept, das die Behörde abnimmt und am Eventtag in der Praxis funktioniert. Ob Stadtfest, Firmenfeier, Konzert oder mehrtägiges Festival - wir schreiben Ihr Konzept genau für Ihre Veranstaltung, stimmen es mit den zuständigen Behörden ab und begleiten Sie auf Wunsch bis vor Ort.
Sie wollen zuerst verstehen, was in so einem Dokument überhaupt steht? -> Was ist ein Sicherheitskonzept? Einfach erklärt
Ablauf - vom Erstgespräch zum behördenfertigen Konzept
- Erstgespräch - kostenfrei und unverbindlich. Sie schildern uns Ihre Veranstaltung: Größe, Ort, Zielgruppe, Termin, Besonderheiten. Wir klären gemeinsam, welche Konzepte Ihr Event tatsächlich braucht und welche Bundesland-spezifischen Anforderungen gelten. Daraus entsteht Ihr individuelles Angebot.
- Risikobeurteilung mit der siflux 4D Safe Matrix. Wir analysieren die konkreten Gefährdungen Ihrer Veranstaltung systematisch - mit der siflux 4D Safe Matrix, die an die ÖNORM ISO 31000 angelehnt ist und von uns für die Anwendung auf Veranstaltungen weiterentwickelt wurde. Daraus leitet sich jede einzelne Maßnahme im späteren Konzept ab. Nichts steht „weil man das so macht“ drin.
- Konzepterstellung. Wir schreiben Ihr Sicherheitskonzept und auf Wunsch auch jene Teilkonzepte, die Ihre Veranstaltung wirklich braucht - von der Notfallplanung bis zum Plan für das Crowd Management. Bei Bedarf mit Personenstromanalyse nach unserer eigenen FlowPath-Methode.
- Behördenbegleitung. Wir beraten Sie, nehmen an Behördenbesprechungen und -verhandlungen teil und vertreten die fachlichen Inhalte. Sie müssen sich nicht durch Paragraphen kämpfen - das übernehmen wir.
- Übergabe - und auf Wunsch vor Ort. Sie bekommen das fertige Dokument. Wenn Sie wollen, sind wir am Eventtag als Sicherheitsberatung vor Ort und sorgen dafür, dass das Konzept in der Praxis gelebt wird - inklusive der verschiedenen Briefings, die notwendig sind.
E, D und S ergeben das Basisrisiko
Basisrisiko ohne Maßnahmen
Die Maßnahmen senken das Risiko
Restrisiko nach den Maßnahmen
Was wir für Ihre Veranstaltung erarbeiten
Acht Bausteine, jeder mit messbarer Konsequenz für die Sicherheit und den geordneten Ablauf Ihrer Veranstaltung.
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Veranstaltungsbeschreibung
Art, Ort, Programm, Zeitrahmen und erwartete Besucher:innenzahl - das Fundament für jede weitere Bewertung.
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Risikobeurteilung & Risikomanagement
Systematische Analyse veranstaltungsspezifischer Risiken und Gefährdungen, Bewertung und Steuerung mit der siflux 4D Safe Matrix.
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Zulässige Personenanzahl
Wie viele Gäste sich gleichzeitig aufhalten dürfen - abgeleitet aus den geltenden Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien.
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Einlass- & Abstromplanung
Kapazitäten an Eingängen, Ausgängen und Engstellen - damit Gäste sicher und zügig kommen, bleiben und gehen können.
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Kommunikationsstruktur
Wer im Normal- und Notfall mit wem kommuniziert, über welche Kanäle und in welcher Reihenfolge.
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Verantwortlichkeiten & Rollen
Klare Zuordnung: wer entscheidet, wer handelt, wer informiert - vor, während und nach der Veranstaltung.
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Lagepläne & Fluchtwege
Übersicht über das Gelände inklusive Fluchtwegen, Sammelpunkten und sicherheitsrelevanter Infrastruktur.
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Reaktion auf Störungen & Notfälle
Wir identifizieren die maßgeblichen Szenarien, auf die Sie sich vorbereiten sollten.
Über das eigentliche Sicherheitskonzept hinaus gehören - je nach Bedarf Ihrer Veranstaltung - weitere Leistungen dazu:
- Eigenständiger Crowd Management Plan
- Szenariounabhängige Maßnahmenplanung, zum Beispiel Räumungs- und Evakuierungskonzept sowie Programmunterbrechungsverfahren
- Szenariobasierte Maßnahmenplanung auf Basis der identifizierten Szenarien
- Sperrkonzept bei Bedarf
- Arbeitnehmer:innenschutzkonzept
- Durchsagetexte (Ausweich- und Notfalltexte) für Moderation und Lautsprecher, bei Bedarf mit Vorlagen für LED-Wände - nahtlos mit der szenariounabhängigen und szenariobasierten Maßnahmenplanung verknüpft
- Vor-Ort-Briefing Ihres Teams und aller in den Konzepten eingebundenen Personen, damit bei einer Störung oder im Notfall jede:r weiß, was zu tun ist und keine Zeit verloren geht
Sicherheitskonzepte für Festivals, Stadtfeste, Konzerte und Firmenevents
Jede Veranstaltungsart bringt eigene Risiken mit. Darauf stimmen wir das Sicherheitskonzept ab:
- Festivals, Open Airs und Großveranstaltungen - mehrere Bühnen, oft Campingflächen und große Personenströme beim Einlass und nach den Hauptauftritten.
- Stadtfeste und Volksfeste - offenes Gelände im öffentlichen Raum, meist ohne klassischen Einlass, mit freien Zufahrten für die Einsatzorganisationen.
- Konzerte - hohe Personendichten vor der Bühne, Wellenbrecher und ein klares Verfahren für die Programmunterbrechung.
- Sportveranstaltungen - Strecken und Zielbereiche, an denen sich Zuschauer:innen und Teilnehmer:innen begegnen.
- Weihnachtsmärkte - Betrieb über mehrere Wochen, offene Zugänge und ein Sperrkonzept für den Fall, dass es zu voll wird.
- Firmenevents und Firmenfeiern - Gäste, die den Ort nicht kennen, und Veranstaltungsstätten mit eigenen Vorgaben zu Brandschutz und Räumung.
Lieferzeit
Wie schnell wir liefern können, hängt von mehreren Faktoren ab: der Komplexität Ihrer Veranstaltung, der Tiefe der Behördenabstimmung, der Qualität der vorliegenden Geländepläne und unserer aktuellen Auslastung. Als grobe Orientierung:
- Firmenevents und kleinere Veranstaltungen (bis ca. 1.000 Gäste): ca. 1-4 Wochen
- Stadtfeste, Volksfeste und Konzerte (1.000-10.000 Gäste): ca. 4-6 Wochen
- Festivals und Großveranstaltungen (über 10.000 Besucher:innen): 6-12 Wochen, je nach Behördenkomplexität
Auch bei knappen Zeitfenstern finden wir in der Regel eine Lösung. Und falls Sie keine maßstabsgetreuen Geländepläne haben: kein Problem - wir erstellen oder besorgen die nötigen Grundlagen für Sie.
Preise auf einen Blick
| Eventgröße | Erstellung Sicherheitskonzept |
|---|---|
| bis ca. 1.000 Gäste (Firmenevents, kleinere Veranstaltungen) | ab ca. 2.500 € |
| 1.000-10.000 Gäste (Stadtfeste, Volksfeste, Konzerte) | ca. 5.000-12.000 € |
| über 10.000 Besucher:innen (Festivals, Großveranstaltungen) | ab ca. 10.000 € |
Die Spannen verstehen sich inklusive Risikobeurteilung, Behördenabstimmung und grundlegendem Crowd Management. Ein eigenständiger Crowd Management Plan, ein Räumungs- und Evakuierungskonzept, ein Arbeitnehmer:innenschutzkonzept, ein Sperrkonzept, Durchsagetexte und die Begleitung vor Ort kommen je nach Bedarf dazu. Alle Positionen stehen mit Preis im Angebot, bevor Sie beauftragen - auch allfällige Reisekosten. Details dazu finden Sie in den häufigen Fragen weiter unten.
Sicherheitskonzepte in ganz Österreich - in allen neun Bundesländern
Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark und Burgenland: Wir erstellen Sicherheitskonzepte in allen Bundesländern, berücksichtigen in jedem Konzept die Vorgaben des jeweiligen Landes und stimmen es mit der zuständigen Behörde ab. Für Wien und Salzburg gibt es eigene Beiträge: Wiener Veranstaltungsgesetz: Was Veranstalter:innen wissen müssen und Neues Salzburger Veranstaltungsgesetz 2026 - was sich für Veranstalter:innen ändert.
Warum siflux
- 4× Austrian Event Award, Sonderpreis Eventsicherheit (2020, 2021, 2022, 2025) - so oft wie kein anderes Unternehmen. -> Auszeichnungen ansehen
- 400 bis über 400.000 Besucher:innen kumuliert - wir haben Konzepte für jede Größenordnung erstellt, von der internen Firmenfeier bis zum mehrtägigen Großevent.
- Alle 9 Bundesländer - jedes hat ein eigenes Veranstaltungsgesetz, wir kennen die Unterschiede und arbeiten regelmäßig in allen.
- Eigene Methodiken - die siflux 4D Safe Matrix (Risikobeurteilung) und die FlowPath-Methode sind keine Standard-Checklisten, sondern in der Praxis entwickelte Werkzeuge.
- Wissenschaftliche Basis - akademisch fundiert in Crowd Safety Management, Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement und Organisationspsychologie, ergänzt durch ein Fachteam aus Sicherheitsfachkräften (SFK-VO), Brandschutz und Veranstaltungstechnik. Unsere Expertise fließt seit 2014 auch in die Lehre an Universitäten und Fachhochschulen ein.
Referenzprojekte: vier mit dem Austrian Event Award ausgezeichnete Sicherheitskonzepte
Für diese Sicherheitskonzepte hat siflux den Austrian Event Award in der Kategorie „Sonderpreis Eventsicherheit“ gewonnen:
- Electric Love Festival 2019 am Salzburgring (Salzburg) - Austrian Event Award 2020
- Red Bull Flugtag 2021 an der Brigittenauer Bucht (Wien) - Austrian Event Award 2021
- Shutdown Festival 2022 am Atomkraftwerk Zwentendorf (Niederösterreich) - Austrian Event Award 2022
- Ö3 Weihnachtswunder 2025 am Kapitelplatz (Salzburg) - Austrian Event Award 2025
Weitere Projekte finden Sie unter Unsere Referenzen.
Was unsere Kund:innen sagen

„Wir arbeiten seit 2016 mit siflux zusammen. Mit der Expertise und dem Know-how schafften wir es, unsere Festivals vor allem im Crowd- und Safety-Management weiterzuentwickeln. Die Arbeit mit siflux macht richtig Spaß: lösungsorientiert, pragmatisch und zuverlässig. Und mitunter das Wichtigste: Mit siflux im Team können sich die Besucher:innen vor Ort sicherer fühlen.“

„Herr Bardy hat die JKU in Bezug auf Veranstaltungen im studentischen Bereich sehr engagiert und kompetent beraten. Mit seinem hohen Fachwissen und seiner pragmatischen Herangehensweise hat er ganz maßgeblich dazu beigetragen, dass die Sicherheit bei Studierendenfesten erhöht wurde.“
Erstgespräch - wir hören Ihnen zuerst zu
Klingt Ihre Veranstaltung nach einer dieser Größenordnungen - oder ist sie ein Sonderfall? Beides ist ein guter Grund für ein kurzes Gespräch und einen gemeinsamen Kaffee. Wir hören uns Ihr Event an, sagen Ihnen ehrlich, welche Konzepte Sie brauchen (und welche nicht), und Sie bekommen ein klares Angebot.
Häufige Fragen zum Sicherheitskonzept
Ein behördenfertiges Planungsdokument für Ihre Veranstaltung: Risikobeurteilung, Maßnahmen, zulässige Personenanzahl, Einlass- und Abstromplanung, Kommunikationsstruktur, Verantwortlichkeiten, Lagepläne und die Reaktion auf Störungen und Notfälle. Daraus leiten sich alle weiteren Teilkonzepte ab - vom Räumungs- und Evakuierungskonzept bis zum Crowd Management Plan.
Was ein Sicherheitskonzept grundsätzlich ist, erklärt der Beitrag Was ist ein Sicherheitskonzept? Einfach erklärt.
Das hängt vom Bundesland ab. Vier Bundesländer haben eine gesetzliche Schwelle:
- Wien (§ 31 Abs 1 Wr. VG): mehr als 5.000 Besucher:innen, die gleichzeitig teilnehmen können, bei besonderem Gefahrenpotenzial auf Verlangen der Behörde auch darunter
- Salzburg (§ 14 S.VAG 2026): mehr als 2.000 gleichzeitig erwartete teilnehmende Personen
- Tirol (§ 6a TVG): mehr als 1.500 gleichzeitig erwartete Besucher:innen oder Teilnehmer:innen
- Steiermark (§ 38 der Steiermärkischen Veranstaltungsverordnung 2026, kurz StVVO): mehr als 5.000 gleichzeitig anwesende Teilnehmer:innen, seit 30. Juli 2026, außer die Veranstaltung ist schon von einem bewilligten Konzept der Veranstaltungsstätte umfasst
Niederösterreich verlangt ohne Schwelle bei jeder Anmeldung „ein sicherheits-, brandschutz- und ein rettungstechnisches Konzept“ (§ 5 Z 9 NÖ Veranstaltungsgesetz). In den anderen vier Bundesländern nennen weder Veranstaltungsgesetz noch Verordnung ein Sicherheitskonzept. Und hier kommt der alte Satz ins Spiel: Wo die Gesetze schweigen, sprechen die Normen (und Richtlinien) - etwa die OIB-Richtlinie 4: Diese schreibt bei Versammlungsstätten mit mehr als 5.000 Besucher:innen ein Sicherheitskonzept vor. Verbindlich wird sie über die Bauvorschriften der Länder. Sie gilt für das Bauwerk, also etwa die Halle oder das Stadion, und nicht für die einzelne Veranstaltung. Die ÖNORM EN 13200-8 sieht für Veranstaltungen in Zuschaueranlagen ein Sicherheitskonzept vor. Ihre wesentlichen Prinzipien gelten laut Einleitung für sämtliche Veranstaltungen, unabhängig von der Größe. Auch ohne gesetzliche Pflicht ist ein Konzept sinnvoll: Es reduziert Ihr Haftungsrisiko als Veranstalter:in und schützt die Besucher:innen.
Alle neun Bundesländer im Vergleich zeigt der Beitrag Was ist ein Sicherheitskonzept? Einfach erklärt.
Ja, in den meisten Fällen. Ob es gesetzlich verlangt ist, hängt vom Bundesland ab: Wien und die Steiermark bei mehr als 5.000, Salzburg bei mehr als 2.000, Tirol bei mehr als 1.500 Personen, jeweils gleichzeitig. In Wien kann die Behörde es bei besonderem Gefahrenpotenzial auch darunter verlangen. In der Steiermark entfällt die Pflicht, wenn die Veranstaltung schon von einem bewilligten Konzept der Veranstaltungsstätte umfasst ist. In Niederösterreich gehört zu jeder Anmeldung „ein sicherheits-, brandschutz- und ein rettungstechnisches Konzept“. In den anderen vier Bundesländern ist das Sicherheitskonzept nicht im Veranstaltungsrecht geregelt. Dort kann die Behörde mit Bescheid Auflagen vorschreiben, in der Praxis auch ein Sicherheitskonzept. Unabhängig von der Gesetzgebung oder dem Stand der Technik empfehlen wir auch aus Haftungsgründen ein Sicherheitskonzept. siflux GmbH erstellt Sicherheitskonzepte für Festivals und Großevents jeder Größe - vom kleineren Festival mit 1.000 Besucher:innen bis zu Großveranstaltungen mit über 400.000 Besucher:innen kumuliert.
Großveranstaltungen erfordern deutlich umfangreichere Sicherheitskonzepte als kleinere Events. Wesentliche Unterschiede:
- detaillierte Personenstromanalyse mit der siflux FlowPath-Methode
- Einlassmanagement
- gegebenenfalls mehrstufige Sperrkonzepte bei Multibühnenbetrieb
- umfassende Lageführung mit Einsatzzentrale
- größere Notfallplanung mit szenariobasierten Handlungsanweisungen
- verschiedenste technische Einrichtungen
- enge Abstimmung mit Einsatzorganisationen
siflux hat Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen erstellt, die größte mit kumuliert über 400.000 Besucher:innen, und hat umfangreiche Erfahrung in der Sicherheitskonzeption für Großveranstaltungen.
Die Kosten richten sich nach Art, Größe und Komplexität Ihrer Veranstaltung. Als grobe Orientierung:
- Firmenevents und kleinere Veranstaltungen (bis ca. 1.000 Gäste): ab ca. 2.500 €
- Stadtfeste, Volksfeste und Konzerte (1.000-10.000 Gäste): ca. 5.000-12.000 €
- Festivals und mehrtägige Großveranstaltungen (10.000+ Besucher:innen): ab ca. 10.000 €
Diese Spannen verstehen sich für die Erstellung des Sicherheitskonzepts inklusive Risikobeurteilung, Behördenabstimmung und grundlegendem Crowd Management. Ein eigenständiger Crowd Management Plan, ein Räumungs- und Evakuierungskonzept, ein Arbeitnehmer:innenschutzkonzept, ein eventuell benötigtes Sperrkonzept, Durchsagetexte und die Begleitung während der Veranstaltung kommen je nach Bedarf dazu.
Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit allen Positionen und Preisen, auch allfälligen Reisekosten - bevor Sie beauftragen.
Das hängt von der Komplexität Ihrer Veranstaltung und der Verfügbarkeit der benötigten Informationen ab. Als Orientierung: bei Firmenevents und kleineren Veranstaltungen ca. 1-4 Wochen, bei Stadtfesten, Volksfesten und Konzerten ca. 4-6 Wochen, bei Festivals und Großveranstaltungen 6-12 Wochen. Wir empfehlen eine frühzeitige Kontaktaufnahme - aber auch bei knappen Zeitfenstern finden wir Lösungen.
Die siflux 4D Safe Matrix ist die Methode, mit der wir die Risiken einer Veranstaltung bewerten. Sie ist an die ÖNORM ISO 31000 angelehnt und wurde von uns für die Anwendung auf Veranstaltungen weiterentwickelt. Jede Gefahr wird in vier Dimensionen eingestuft:
- E - Eintrittswahrscheinlichkeit: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Gefahr eintritt?
- D - Dauer und Exposition: Wie lange und wie häufig sind Menschen der Gefahr ausgesetzt?
- S - Schadenausmaß: Wie schwer wären die Folgen für Personen und für den Ablauf der Veranstaltung?
- W - Wirksamkeit: Wie gut beherrschen die geplanten Maßnahmen die Gefahr?
Aus den ersten drei Dimensionen ergibt sich das Basisrisiko, also das Risiko ohne Maßnahmen. Die Wirksamkeit der Maßnahmen senkt es auf das Restrisiko. Beide Werte werden einer von vier Risikoklassen zugeordnet - von akzeptabel bis nicht akzeptabel. Daraus folgt, ob weitere Maßnahmen nötig sind.
Für Sie als Veranstalter:in heißt das: Jede Maßnahme im Konzept ist nachvollziehbar begründet - gegenüber der Behörde und im Haftungsfall.
Ja. Räumungs- und Evakuierungskonzepte, Notfall- und Maßnahmenpläne, Programmunterbrechungsverfahren, Sperrkonzepte und Durchsagetexte sind Bestandteile unserer Arbeit. Diese Teilkonzepte leiten sich aus dem Sicherheitskonzept ab und werden von uns als Gesamtpaket oder einzeln erstellt. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zur Notfallplanung.
Ein Sicherheitskonzept ist ein Planungsdokument - es definiert, welche Maßnahmen wo, wann und von wem umgesetzt werden. Ein Ordnerdienst oder Security-Personal setzt diese Maßnahmen vor Ort um. Das eine ersetzt das andere nicht: Ohne Konzept fehlt Ordner:innen und Security-Personal die Grundlage dafür, was bei dieser Veranstaltung zu tun ist. Ohne Personal wird das Konzept nicht umgesetzt. siflux erstellt das Konzept - den Ordnerdienst oder die Security beauftragen Sie separat.
In allen neun österreichischen Bundesländern. Da jedes Bundesland ein eigenes Veranstaltungsgesetz hat, berücksichtigen wir in jedem Konzept die spezifischen rechtlichen Anforderungen des jeweiligen Bundeslandes.
Ja, auf Wunsch. Wir begleiten Ihre Veranstaltung als Sicherheitsberater:in vor Ort und unterstützen Sie dabei, das Konzept in der Praxis so umzusetzen, wie es geplant wurde. Ob das für Ihre Veranstaltung sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Ja. Wir begleiten Sie bei Behördenverhandlungen und übernehmen die fachliche Kommunikation mit der Veranstaltungsbehörde. Da wir die Anforderungen und die Arbeitsweise der Behörden kennen, verläuft der Genehmigungsprozess in der Regel reibungslos.
Ja. Wir erstellen Sicherheitskonzepte sowohl für einzelne Veranstaltungen als auch für Veranstaltungsstätten, die regelmäßig unterschiedliche Events beherbergen. Bei Veranstaltungsstätten ist das Sicherheitskonzept in der Regel standortbezogen und bildet die Grundlage für die Sicherheitsplanung aller dort stattfindenden Veranstaltungen. In der Steiermark ist ein solches Konzept seit 30. Juli 2026 Pflicht: Veranstaltungsstätten mit einem Gesamtfassungsvermögen von mehr als 5.000 Teilnehmer:innen müssen ein Sicherheitskonzept erstellen und der Behörde übermitteln (§ 1 Abs 9 StVVO). Bereits bewilligte Veranstaltungsstätten haben dafür längstens zwei Jahre ab Inkrafttreten der Verordnung Zeit (§ 58 Abs 2 StVVO).
Ja. Prof. (FH) Martin Bardy lehrt regelmäßig an Universitäten und Fachhochschulen. Darüber hinaus bieten wir über unsere Plattform SicherheitsCampus Onlinekurse zu Veranstaltungsrecht, Risikomanagement, Notfallplanung und Veranstaltungssicherheit an - zum Veranstaltungsrecht für jedes Bundesland einen eigenen Kurs. Für Veranstalter:innen und deren Teams bieten wir generelle und veranstaltungsspezifische Workshops an - sprechen Sie uns einfach darauf an.
Nein. Unser Fachgebiet ist die Planung und Beratung - wir schreiben Sicherheitskonzepte, Räumungspläne und Crowd Management Pläne und begleiten Veranstaltungen vor Ort. Die operative Personalstellung (Ordnerdienst, Sicherheitsdienst, Sanitätsdienst, Veranstaltungstechnik) übernehmen darauf spezialisierte Dienstleister. Wir kennen die relevanten Partner in ganz Österreich und helfen Ihnen gerne bei der Auswahl. Über uns können Sie also die konzeptionelle Planung beauftragen - das operative Personal kommt bei Bedarf aus unserem Netzwerk.
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